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15.11.2004

DIE EVOLUTION DER STAUBSAUGER

Eine ökologische Betrachtung - 1. Teil

 

Staub in der Wohnung war schon immer ein Ärgernis und seit ca. 100 Jahren versucht man, der winzig kleinen Staubpartikel mit Saugern Herr zu werden. Am Anfang war der Staubwedel, dann der Staubsauger, der mit langen Schläuchen, angetrieben von einer Luftpumpe im Hof oder auf der Straße, in den Herrschaftshäusern betrieben wurde, um die wertvollen geschnitzten Möbel von dem lästigen Staub zu befreien. Als dann die kleineren Elektromotoren gefertigt wurden, hat man die Luftpumpe kleiner gebaut und in die Häuser geholt, um dort in jedem Winkel zu saugen. Schnell wurde erkannt, dass die Sauger auch gewaltig blasen und der Kreislauf begann. Und doch wurden von den Herstellern große Anstrengungen gemacht; erst kamen einfache, dann immer noch mehr und spezielle Filter und Staubbeutel auf den Markt. An der Situation in den Wohnungen aber hat sich nicht viel verändert. Es werden in Deutschland jedes Jahr ca. 6 Millionen Staubsauger verkauft. Ca. 100 Millionen Staubbeutel verschlingen das Geld der Verbraucher und wandern dann in den Hausmüll. So entstehen ca. 400 Millionen Liter oder ca. 80 Millionen Mülltonnen Staubsauger-Müll. Es hat sich auch gezeigt, dass man damit sehr viel Geld verdienen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                               Siemens-Sauger ca. 1950

 

Zum Wohle der Verbraucher wurden auch neue Wege gegangen.

Wasserfilter mit und ohne Separator wurden zum Patent angemeldet und haben innerhalb von 60 Jahren doch schon eine gute Entwicklung gezeigt. So hatte auch der DELPHIN, seit 1993 am Markt, einen Separator. Der Separator hat das Wasser verwirbelt, den Motor vor dem Hochsaugen von Wasser geschützt und kleine Tröpfchen sowie Staubpartikel abgewiesen.

Die PROAIR GmbH aber hat erkannt, dass ein Separator, der wie eine Zentrifuge arbeitet, nicht die optimale Lösung sein kann.

 

Der Grund liegt ganz einfach darin, dass Zentrifugen wie das alte Butterfass oder die Wäscheschleuder nur deshalb separieren, weil keine Gegenströmung von außen in die Zentrifugen einströmt.

 

Ganz anders verhält es sich bei den Separatoren. Da strömt die Saugluft mit sehr hoher Geschwindigkeit durch die Schlitze zum Sauggebläse. Gegen diese einströmende Luft kann nicht separiert werden. Es können keine durch Zentrifugalkraft beschleunigten Partikel gegen den Luftstrom zurück in das Wasser fliegen. Diese werden ganz klar mitgerissen und gelangen so in und durch die Geräte, deshalb werden bei allen Wasserfiltergeräten zusätzliche Filter benötigt oder angeboten.

 

Wasserfilter und zusätzliche Filter sind aber keine Lösung, denn dann ist man wieder beim bekannten Filterproblem. Filter verstopfen, werden feucht, verkeimen und kosten laufend Geld. Deshalb gingen die PROAIR-Ingenieure einen neuen Weg, um auch die letzten Staubpartikel aus der Luft zu bekommen.

 

Die neue Lösung heißt L-Lamellaâ.

 

Ausführliche Informationen dazu im 2. Teil, der ab dem 22. November hier zu lesen ist.


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