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| 27.04.2007 |
"MADE IN GERMANY" - TEIL 1 Wie, warum und wieso?
Wenn sich der qualitätsbewusste Kunde für ein gutes Produkt entscheiden soll, wird seine Entscheidung oft durch den Hinweis „Made in Germany“ getroffen. Doch die wenigsten Menschen wissen, wie und warum „Made in Germany“ zu einem unverwechselbaren Qualitätsbegriff wurde. (Auszug aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)Made in Germany (engl.: hergestellt in Deutschland) ist ein Qualitätssiegel, das auf vielen Produkten aus Deutschland deren Herkunft angibt. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurde Made in Germany oder auch nur Germany auf vielen Waren neben der Herstellerbezeichnung angebracht, zum Beispiel auf Porzellan, Bestecken und Kriegsausrüstung Als Ende des 19. Jahrhunderts neben dem Vereinigten Königreich auch andere europäische Industrienationen aufstrebten, begann man im Vereinigten Königreich, sich mit der Kennzeichnung importierter Ware gegen minderwertige Nachahmungsprodukte zu schützen. Diese Kennzeichnung betraf zunächst nur deutsche Ware und erfolgte durch die Bezeichnung Made in Germany (Handelsmarkengesetz von 1887, engl. Merchandise Marks Act 1887). Im Ersten Weltkrieg weitete das britische Handelsministerium am 3. Februar 1916 die Bezeichnungen auf Made in Austria/Hungary (engl.: hergestellt in Österreich-Ungarn) verpflichtend aus. Dadurch sollten britische Produkte besser geschützt werden und es den Briten leichter gemacht werden, die Waren des Gegners zu erkennen und zu boykottieren. Die Kennzeichnung wurde auch nach dem Krieg beibehalten. Da die Qualität der deutschen Waren aber in der Regel gut – oft sogar besser als die der einheimischen Produkte – war, setzte sich die zunächst gegen deutsche Importe gerichtete Kennzeichnung made in Germany nicht nur in Großbritannien zunehmend als Qualitätssiegel durch. Auch während des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg begleitete die Marke made in Germany den wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands. Hinweis: Nach dem 2. Weltkrieg, als die deutsche Industrie total am Boden lag, die Fabriken durch die Besatzungsmächte zerstört oder die Maschinen und Einrichtungen aus den Fabriken in andere Länder geschafft wurden, waren die Menschen zunächst sehr traurig und völlig mittellos. Auch die Alliierten verlangten nach dem Krieg, dass deutsche Produkte durch die Bezeichnung „Made in Germany“ gekennzeichnet sein müssen. So wollte man verhindern, dass deutsche Produkte gekauft werden.
Doch es kam anders, als von dieser Seite erwünscht.
Der Überlebenszwang und das früher angesammelte Wissen über die Technik und eine Vielzahl neuer Ideen führten zur Herstellung neuer und besserer Werkzeugmaschinen. So wurden auch die Produkte immer besser und interessanter. Die neuen Produkte haben auch die internationalen Kunden überzeugt und „Made in Germany“ wurde immer mehr zu einer Auszeichnung, die auf besondere Qualität hindeutete.
(Am 11. Mai geht es mit Teil 2 weiter) |
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